Freiwillige Feuerwehr Schülldorf

 

 

Helfer in allen Notsituationen

Schnelligkeit ist gefragt bei der Lösung schwieriger Probleme. Egal, ob nun ein Brand gelöscht werden muss, ein umgestürzter Baum von der Fahrbahn entfernt werden soll oder ein Tier aus einem Gewässer zu retten ist - die Freiwillige Feuerwehr Schülldorf rückt aus um zu retten, zu löschen, zu bergen und zu schützen. Und das rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, bei Wind und Wetter, Tag und Nacht - und natürlich ehrenamtlich und unentgeltlich.

 

Die Mitglieder der Wehr halten Wacht, damit alle anderen in Schülldorf ruhig schlafen können.

 

Und die Gefahren sind vielfältig: Eine unachtsam fortgeworfene, glimmende Zigarettenkippe, eine versehentlich angebohrte Elektro- oder Gasleitung oder ein geplatztes Wasserrohr können oftmals genügen, um ein Unglück herauf zu beschwören, ganz zu schweigen von heftigen Naturereignissen, die immer häufiger vorkommen.

 

Akribische Vorbereitung

Auf alle diese Aufgaben bereiten sich die Schülldorfer Blauröcke akribisch vor. An jedem ersten Montag im Monat treffen sie sich um 19:30 Uhr im Gerätehaus zum gemeinsamen Übungsabend und arbeiten immer wieder andere Szenarien ab, um für den Ernstfall bereit zu sein. Zusätzliche Übungen absolvieren die Maschinisten und die Atemschutzgeräteträger.

 

Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen - die Grundausbildung und die Truppausbildung erfolgen gemeinsam mit den anderen Wehren des Amtes sowie der Freiwilligen Feuerwehr Rendsburg.

 

Derzeit besteht die Wehr aus über 30 Aktiven, darunter mehrere Frauen. Unsere Ehrenmitglieder verfolgen immer noch mit Interesse das Geschehen und weit über 100 Schülldorfer Bürger unterstützen als fördernde Mitglieder das dörfliche Feuerwehrwesen.

 

An Fahrzeugen haben die Schülldorfer ein Löschfahrzeug LF8/6 (Baujahr 2001) und ein Tragkraftspritzen Fahrzeug TSF (Baujahr 1982) zur Verfügung. Obwohl das knapp 40 Jahre alte TSF dank unermüdlicher Pflege und Wartung in einem guten Zustand ist, wird eine Ersatzbeschaffung dringend erforderlich. Am liebsten wäre den Aktiven ein zweites LF8/6, gerne auch gebraucht. Doch hier ist die Gemeinde als Träger der Feuerwehr gefragt. Sie ist für die Sicherstellung des Brandschutzes für ihre mehr als 800 Einwohner verantwortlich, stellt die erforderliche Ausrüstung und kann sich glücklich schätzen, wenn immer genug Ehrenamtliche als Personal zu Verfügung stehen.

Das weiß die Gemeindevertretung durchaus zu schätzen und so arbeitet die Feuerwehr mit Politik und Verwaltung stets vertrauensvoll zusammen.

 

Das weitläufige Gemeindegebiet umfasst neben den Wohnhäusern auch eine Kindertagesstätte, landwirtschaftlich Betriebe, Biogas- und Photovoltaikanlagen. Eine Besonderheit ist der etwas abgelegene Ortsteil Ohe, der eine längere Anfahrt erfordert. Die Alarmierung erfolgt über Sirene und Funkmeldeempfänger, die notwendigen Informationen zum Einsatz werden auf in den Fahrzeugen befindliche Tablets übermittelt, so dass beim Ausrücken bereits eine Fahrstrecke vorliegt und die vorhandenen Wasserentnahmestellen - Hydranten, Brunnen oder offene Wasserstellen - am Einsatzort markiert sind.

 

Zehn bis fünfzehn Mal im Jahr müssen die Schülldorfer Kameraden zu einem Ernstfall ausrücken und arbeiten dabei eng mit den benachbarten Feuerwehren Schacht-Audorf und Osterrönfeld zusammen - gegenseitige Unterstützung ist hier ein Selbstverständlichkeit.

 

Doch die Freiwillige Feuerwehr Schülldorf fördert auch die Geselligkeit, es gibt nämlich keine anderen Vereine in der Gemeinde. So veranstaltet sie jedes Jahr einen Laternenumzug mit Lagerfeuer, das Osterfeuer und lädt aktive und passive Feruerwehrangehörige zum Feuerwehrball ein.